Goethe-Gymnasium Freiburg

Mitten in der Stadt, nahe am Menschen

VesuvStudienfahrt nach Pompeji

(13.11.18)
Dieses Jahr ging die Studienfahrt für uns nach Italien, nach Neapel und Pompeij. Untergebracht waren wir in Bungalows in der Nähe von Sorrent. Eindrücke die wir für uns besonders prägend sind, möchten wir teilen.


„Neben all den spannenden Eindrücken und Erkenntnissen, die mir diese Fahrt gebracht haben, wird mir wahrscheinlich der Verkehr von Neapel noch lange in Erinnerung bleiben.“ (Sassel)

Und das stimmt, denn sobald wir in Neapel gelandet waren und in den Bus gestiegen sind, waren wir inmitten einem uns fremden Alltag gelandet. Auf den Straßen fahren die Autos ohne Rücksicht auf den Verkehr zu nehmen. Ständig wird gehupt und es ist laut. Unterschiedlichste Menschen gehen ihren Pflichten nach. Die Häuser sind sehr bunt und voller Leben.
Schließlich durften wir bei Sonnenschein am Vesuv eine geführte Tour genießen.

„Die Vesuv-Wanderung hat einen wunderschönen Einblick in die Natur ermöglichen können; solch eine revitalisierende Flora und Fauna zu sehen hat mich persönlich einfach unfassbar glücklich gemacht.“ (Serani)

Das ist wahrhaftig so. Wir sind auf kleinen Wegen an dem Vesuv gelaufen. Leider konnten wir nicht auf den Kraterrand, weil ein Erdrutsch das Gelände unsicher gemacht hat. Anzumerken ist  auch, dass vor nicht zu langer Zeit ein schlimmer Waldbrand herrschte. „Die verbrannten Bäume in schwarz und die vielen bunten Blümchen und Sträucher“ (Serani)
sind auch nicht wegzudenken an diesem Tag.

„Ich fand die Vesuv-Wanderung genial, vor allem weil der Blick auf die Umgebung so gewaltig und wunderschön war. Außerdem hat mich Pompeij sehr beeindruckt, weil man wirklich sehen konnte, wie weit entwickelt die Gesellschaft von damals schon war und mir das vorher nicht ganz so bewusst war.“  (Lena)

Nicht zu vergessen ist Pompeij. Man hätte stundenlang an in einem Teil der ausgegrabenen Stadt verbringen können und mit jeder Minute neue Erkenntnisse über das damalige Leben, die Infrastruktur und den Alltag herausfinden können.
„Ich fand auch die Restaurationsarbeiten (vor allem in Herculaneum) ganz besonders faszinierend, da man mit solch einer Leidenschaft versucht etwas so zu konservieren sodass auch zukünftige Menschen die Ausgrabungen bestaunen können, so wie wir.“ (Serani)

In Neapel sind wir in das gigantische Nationalmuseum gegangen.
„Mich haben die Malereien, Statuen und Mosaike im archäologischen Nationalmuseum sehr beeindruckt. Ich konnte mir danach besser vorstellen wie die heutigen Ruinen in Pompeij damals ausgesehen haben, nachdem wir diese bereits erkundet haben.“ (Noah)


„Mich persönlich hat die Landschaft Kampaniens total umgehauen. Mal abgesehen von dem wunderschönen Vesuv und dem blauen Meer fand ich auch bewundernswert wie die Menschen Italiens trotz der steilen Klippen ihre Wohnhäuser in diesen Gegenden bauen konnten. Eine wirklich einzigartige Infrastruktur.“ (Melissa)

Das ist nur zu bestätigen denn wir haben uns alle schnell an unser neues zu Hause gewöhnt und sind abends durch die kleinen Orte am Meer mit lauer Abendluft gestrichen und haben die Entspanntheit in uns aufgenommen.
Abschließend kann man festhalten, dass uns diese Studienfahrt auf unterschiedliche Art und Weise bereichert hat. Wir haben Archäologen über die Schulter schauen können, in das ehemalige Leben von vor etwa 2000 Jahren treten können und unsere Seele in einer Naturlandschaft, wie sie es nur in Italien gibt baumeln lassen können.

Redaktion Anne

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