Goethe-Gymnasium Freiburg

Mitten in der Stadt, nahe am Menschen

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Die tolle Reise nach Japan, während der wir eine Woche in Matsuyama und eine Woche in Hiroshima und Kyoto waren, war für uns alle eine super interessante Zeit.
Am 22.10.2017 ging es los und vor uns lag eine ca. 24-stündige Reise.

Sie begann am Freiburger Hauptbahnhof, von wo aus wir mit dem Zug nach Frankfurt/Flughafen fuhren. Daraufhin erwartete uns dann ein 11h20min-Flug, den wir aber relativ gut mit Filmen überbrücken konnten. Das einzige Problem, das wir dann hatten, war, dass wir nun noch sechs Stunden Bus fahren mussten und es in Japan gerade 10:00 Uhr morgens war, für unser Zeitempfinden jedoch 3:00 Uhr nachts. Doch auch dies schafften wir und konnten so, halbwegs ausgeschlafen, den nächsten Tag beginnen.
Und so begann unsere aufregende Zeit in Japan mit vielen neuen Eindrücken:

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Da sich die japanische Kultur ja in vieler Hinsicht von der deutschen unterscheidet, konnten wir viele neue, spannende Erfahrungen machen. Dazu gehörten zum Beispiel eine Kimono- Anprobe, ein Besuch im Dogo Onsen (eine Therme) und das typisch japanische Essen. Es besteht meist aus Reis mit diversen Beilagen, die teilweise sogar sauer sein können, aber sehr lecker sind, und reichlich Gemüse. Natürlich gibt es auch Sushi und viel Fisch. Einmal durften wir sogar selbst etwas kochen, was sehr viel Spaß gemacht hat. Am häufigsten haben wir aber (außer Reis) Okonomiaki gegessen. Das ist ein Gericht aus vielen verschiedenen Lebensmitteln (z.B. Kohl, Nudeln, Tintenfisch, Ingwer...), die alle zusammen gebraten werden.
Außerdem lernten wir einiges über die in Japan am weitesten verbreiteten Religionen, Buddhismus und Shintoismus. Wir besichtigten die 1000 scharlachroten Tore des Fujimi Inari Schreins in Kyoto, verschiedene Tempel, und den sogenannten Goldenen Tempel, der mit einer echten Goldschicht bedeckt ist, sowie - schon bei Hiroshima -  den berühmten Itsukushima Schrein auf der Insel Miyajima am Fuße des Mount Misen (535 m).
Auf den Mount Misen sind wir dann auch gestiegen. Von oben hat man einen überwältigenden Ausblick über ganz Hiroshima.
Auch sehr interessant in Hiroshima war der Friedenspark und das Museum über den Atombombenabwurf im Zweiten Weltkrieg am 06.08.1945.
In Matsuyama besuchten wir noch das Katastrophenzentrum, was ich sehr spannend fand, da wir dort aus einer Art Labyrinth voller Rauch wieder herausfinden mussten, spüren konnten, wie es sich bei einem Erdbeben anfühlt und wie man sich dabei verhält und sogar einen Feuerlöscher ausprobieren durften, und nicht zu vergessen: das kurze Training im Erdbebensimulator  in Form einer Küche.
In allen drei Städten konnten wir abends auch noch alleine ausgehen, was wir sehr genosssen haben. Wir waren natürlich einkaufen und sind mit einem Riesenrad gefahren, das auf einem Kaufhaus stand.
Das alles waren unglaublich schöne Erfahrungen, doch es war noch nicht alles.
Denn am Wochenende, welches wir in Matsuyama verbrachten, waren wir bei unseren Gastfamilien. Für mich eine wundervolle Zeit, die ich hoffentlich nie vergessen werde. Meine Gastfamilie war super lieb und ich habe mich bei ihnen sehr wohl gefühlt. An diesem Wochenende waren wir gemeinsam essen und in der Stadt, um shoppen zu gehen. Außerdem war ich mit ihnen beim Kendotraining und ich durfte Porzellan bemalen, was mir sehr viel Spaß gemacht hat.
Insgesamt  war die Japanreise für mich und ich denke auch für die anderen aus der Gruppe ein wunderbares und einzigartiges Erlebnis, an das wir uns immer erinnern werden!!!

Alma Gieseking, K1

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