Goethe-Gymnasium Freiburg

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MINT LogoPrämierung "MINT-freundliche Schule"
(17.11..2020)
Das Goethe-Gymnasium Freiburg wurde gerade zum bereits vierten Male als „MINT-freundliche Schule“ ausgezeichnet. Damit wurde das besondere Engagement der Schule in den Bereichen Mathematik, Informatik, Naturwissenschaften und Technik gewürdigt.

Mit den Investitionen in neue Fachräume für den naturwissenschaftlichen Unterricht sowie in Materialien für Schülerexperimente wurde das Goethe-Gymnasium in den letzten Jahren in die Lage versetzt, besonders anschaulichen und aktivierenden MINT-Unterricht zu gestalten.. Ausschlaggebend für die erneute Auszeichnung des Goethe-Gymnasiums war die Junior-Ingenieur-Akademie. Damit setzt sich das Goethe-Gymnasium ganz besonders für die konsequente Förderung des MINT-Nachwuchses ein und arbeitet erfolgreich mit den Unternehmen, Hochschulen und Forschungsinstituten in Freiburg und Umgebung zusammen. Die Schülerinnen und Schüler des Goethe-Gymnasiums erhalten auf diese Weise Einblicke in die Arbeitswelt von Ingenieuren und Naturwissenschaftlern. Darüber hinaus erfüllte das Goethe-Gymnasium mit der mehrfachen Teilnahme am Robotik-Wettbewerb „First Lego League“, der Durchführung von „mikromakro-Projekten“ und der Teilnahme an „Jugend forscht“ ein weiteres Auswahlkriterium.

Hier finden sie die >>> Urkunde für das Goethe-Gymnasium und unten die Pressemitteilung zur bundes- und weltweiten Auszeichnung der Schulen:

Auszeichnung „MINT-freundliche Schulen“ und „Digitale Schulen“ in Baden-WürttembergK800 mzs logo schule Ehrung 2020

Stuttgart/Berlin, 13. November 2020. 86 Schulen aus Baden-Württemberg wurden heute in einer Onlineveranstaltung von unserem MINT-Vorstand Herrn Thomas Sattelberger und Stefan Küpper, Geschäftsführer Politik, Bildung und Arbeitsmarkt Südwestmetall,  als „MINT-freundliche Schule“ ausgezeichnet. Davon erhielten 16 Schulen das erste Mal die Auszeichnung und weitere 70 Schulen wurden nach dreijähriger erfolgreicher MINT-Profilbildung erneut mit dem Signet „MINT-freundliche Schule“ geehrt. Darüber hinaus wurden 41 Schulen, davon 32 erstmalig, als „Digitale Schule“ ausgezeichnet.
Die Ehrung der „MINT-freundlichen Schulen“ in Baden-Württemberg steht unter der Schirmherrschaft der Kultusministerkonferenz (KMK), die Ehrung der „Digitalen Schulen“ steht unter der Schirmherrschaft der Beauftragten der Bundesregierung für Digitalisierung, Staatsministerin Dorothee Bär.
Das Jahr 2020 hat uns allen nochmals verdeutlicht, was für eine wichtige Rolle Digitalität in unserem Bildungssystem spielt. In der Covid-19-Pandemie erleben wir, dass Schulen sich stärker für die Chancen der digitalen Bildung öffnen. Sie wollen sich entwickeln und die eigene digitale Transformation vorantreiben. Um Schulen zu motivieren, ihr digitales Profil weiter zu schärfen und informatische Inhalte verstärkt in den Unterricht zu bringen, hat die Initiative »MINT Zukunft schaffen« die Auszeichnung „Digitale Schule“ ins Leben gerufen. Mit dem Signet soll das Engagement der Schulleitungen und Lehrkräfte gewürdigt und bestärkt werden, die sich für eine zeitgemäße Bildung in der digitalen Welt stark machen.
Das Zusammenspiel zwischen Digitalisierung und Mathematik, Informatik, Naturwissenschaften und Technik (MINT) hat sich ebenfalls für die Schulentwicklung in der Covid-19-Krise als entscheidend herausgestellt. Die heute ausgezeichneten »MINT-freundlichen Schulen« zeigen, dass sie mit ihrem schulischen Konzept in der Lage sind, Ad-Hoc-Maßnahmen – z. B. zur Digitalisierung – didaktisch und pädagogisch durchdacht in den Schulalltag einzubinden. Die »MINT-freundlichen Schulen« werden für Schülerinnen und Schüler, Eltern, Unternehmen sowie die Öffentlichkeit durch die Ehrung sichtbar und von der Wirtschaft nicht nur anerkannt, sondern auch besonders unterstützt. Bundesweite Partner der Initiative »MINT Zukunft schaffen« zeichnen diejenigen Schulen aus, die bewusst MINT-Schwerpunkte setzen. Die Schulen werden auf Basis eines anspruchsvollen, standardisierten Kriterienkatalogs bewertet und durchlaufen einen bundesweit einheitlichen Bewerbungsprozess.

Die MINT-freundlichen Schulen weisen nach, dass sie mindestens zehn von 14 Kriterien im MINT-Bereich erfüllen. Folgende Partner erkennen die Ehrung als Zeichen der MINT-Qualität in Baden-Württemberg an:
Zusätzlich wurden 41 Schulen als „Digitale Schule“ geehrt. Diesen Schulen wurde es durch einen Kriterienkatalog ermöglicht, eine Standortbestimmung sowie eine Selbsteinschätzung zum Thema „Digitalisierung“ vorzunehmen und Anregungen umzusetzen. Bei Vorliegen einer entsprechenden Profilbildung kann von einer digitalen Schule gesprochen werden. Der Kriterienkatalog „Digitale Schule“ umfasst fünf Module, die alle von den Schulen nachgewiesen werden:
1. Pädagogik & Lernkulturen
2. Qualifizierung der Lehrkräfte
3. Regionale Vernetzung
4. Konzept und Verstetigung
5. Technik und Ausstattung.

Die Module sind orientiert an der KMK-Strategie „Bildung in der digitalen Welt“ und wurden von Expertinnen und Experten sowie Wissenschaftlerinnen und Wissenschaftlern der o.g. Verbände entworfen. Die Ehrung als „Digitale Schule“ ist dabei wissenschaftlich basiert, verbandsneutral sowie unabhängig.

„Die Corona-Krise hat im deutschen Bildungssystem für viel Sorge, aber auch für viel Bewegung gesorgt. Es gibt zahlreiche Lehrkräfte in Deutschland, die die Krise genutzt haben, um sich und die eigene Schule weiterzuentwickeln und zu digitalisieren. Nach dem Motto „Turning Desaster into Triumph“ haben die MINT-freundlichen Schulen ebenso wie die Digitalen Schulen – seit Jahren durch klare Arbeit vorbereitet – gezeigt, wie gute digitale Schule geht und wie wichtig das Zusammenspiel von MINT und Digitalisierung ist, um erfolgreich zu sein. Ich bin stolz, dass wir in Baden-Württemberg 87 Schulen als „MINT-freundliche Schule“ und 44 als „Digitale Schule“ ehren können. Herzlichen Glückwunsch!“, so der Vorstandsvorsitzende der Initiative „MINT Zukunft schaffen!“, Thomas Sattelberger.

„Auch wenn der MINT-Arbeitsmarkt aktuell durch die Krise einen deutlichen Dämpfer erfährt, so werden wir mittel- und langfristig einen weiter steigenden Bedarf an MINT-Fachkräften erleben“, sagt Stefan Küpper, Geschäftsführer Politik, Bildung und Arbeitsmarkt der Arbeitgeber Baden-Württemberg und von Südwestmetall. „Die Demografie und die digitale Transformation sind dabei die entscheidenden Treiber. Deswegen ist die herausragende Arbeit der „MINT-freundlichen Schulen“ und die Vergrößerung des Netzwerks weiterhin von enormer Bedeutung. Es sind diese Schulen, die die Standards in der Vermittlung sogenannter „Future Skills“ und einer zielgerichteten Berufsorientierung setzen“, so Küpper. Als echte Vorreiter sieht er auch die ausgezeichneten „Digitalen Schulen“: “Ihr Beispiel war nie wertvoller als in der aktuellen Debatte um Home-Schooling, Digitalpaktumsetzung und digitale Kompetenzen.”

Einen Überblick über die Standorte unserer ausgezeichneten Schulen finden Sie auf unserer Website in einer neu gestalteten
>>> virtuellen Deutschland und Weltkarte der MiINT-freundlichen Schulen.
Diese wird von unserem Partner ESRI Inc. bereitgestellt, der bereits das Robert-Koch-Institut und die Johns Hopkins Universität bei der Kartenerstellung im Zuge der COVID-19-Forschung unterstützt. Ein besonderer Dank gilt hier unserem breiten Netzwerk an ehrenamtlichen MINT-Botschafterinnen und Botschaftern, die die Erstellung der Landkarte aktiv unterstützen.

 

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